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Wildnis |
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Grundlagen |
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Grundlagen zum Wildnis-Projekt |


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Das Projekt befasst sich mit der Erhaltung und Sicherung großflächige Wildnisgebiete (Prozessschutzgebiete) in der Bergbaufolgelandschaft und ihrer Integration in die umgebende Kulturlandschaft.
Bisher ist der Ansatz, Flächen bewusst, völlig und langfristig der Natur zu überlassen, nur in wenigen Kernzonen von Schutzgebieten realisiert worden, nicht aber in industriell überprägten Landschaften, wie der Bergbaufolgelandschaft. Die standörtlichen Gegebenheiten und ökologischen Bedingungen in den Bergbaufolgelandschaft sind grundverschieden von denen des umgebenden, unverritzten Umlandes. Die Bergbaufolgelandschaft stellt einen eigenen "Kultur"landschaftstyp dar und bietet hervorragende Bedingungen zur Etablierung von "Wildnis"/Prozessschutzgebieten.
Die in der Goitzsche vom BUND erworbenen Flächen stellen ein breites Spektrum besonders wertbestimmender Biotope dar, die bereits jetzt und in ihrer künftigen Entwicklung ein großes Potenzial für den Artenschutz darstellen. Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes (Projektzeitraum 3/2002 – 3/2005) wurde zunächst der flächenkonkrete Kenntnisstand über die biologische Vielfalt in den BUND-eigenen Flächen ermittelt, darauf aufbauend wurden mögliche Entwicklungspotenziale aufgezeigt. Anschließend erfolgte die flächenkonkrete Darstellung von Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit. Darauf aufbauend wurden Leitbilder und Leitlinien für die weitere Entwicklung erarbeitet.
Um die Akzeptanz der "Naturentwicklung" auf den BUND-eigenen Flächen nicht zu gefährden, erfolgte eine frühzeitige Konfliktanalyse, aus der Lösungsansätze für die Konfliktminimierung mit anderen Nutzungsansprüchen abgeleitet wurden. Entsprechende Konzepte müssen einerseits eine bestmögliche Umsetzung der Naturschutzziele garantieren, dürfen aber andererseits die Akzeptanz des Naturschutzes nicht gefährden, sondern sollen diese nach Möglichkeit erhöhen.
Im Rahmen des Projektes sollten der Lernprozess und die Bewusstseinsbildung für das ausdrückliche "Nichtstun" zugunsten spontaner natürlicher Entwicklungen gestärkt werden. Denn es gilt die Menschen
Die Lösung der Frage, wie großflächige Prozessschutzgebiete mit ihrer landschaftlichen und ökosystemaren Dynamik konfliktarm in die sie umgebende, intensiv genutzte Kulturlandschaft so eingebunden werden können, dass Wechselwirkungen zum gegenseitigen "Vorteil" nutzbar und die Gebiete zum integrativen Landschaftsbestandteil und nicht zu "Naturschutzinseln" werden, waren grundlegende Zielstellung des Projektes. |