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BUNDaktiv |
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Exmoor-Ponys |
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Das Exmoor-Pony-Projekt der BUND-Kreisgruppe Bitterfeld |





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Wir danken allen unseren Paten sowie unseren Freiwilligen Rangern, ohne Ihre Unterstützung könnte dieses Projekt nicht am Leben gehalten werden!
DANKE AN EUCH ALLE ! |
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Sertürer-Apotheke Holzweißig w Evangelische Kirchgemeinde Holzweißig w Frau Geyer (Ortsteilsbürgermeisterin Holzweißig) w Frau Dauer (Notarin) w MdL Lars-Jörn Zimmer |
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Also füttern Sie bitte nicht zu, wenn Sie die Ponys in der Goitzsche besuchen! |
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Die in der Goitzsche auf einer Koppel stehenden Exmoorponys werden von der BUND-Kreisgruppe als weitere Attraktion in der Goitzsche im Rahmen eines naturnahen Beweidungsprojekts betreut. Die Ponys bleiben das ganze Jahr über auf der etwa 7 ha großen Weide.
Fast jedes Pony hat einen Paten, der einen finanziellen Beitrag zur Flächenpacht, zum Elektrozaun und zu den möglichen Tierarztkosten leistet.
Unsere Pony-Paten sind momentan:
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Steckbrief Exmoorpony
Das Exmoor-Pony stammt ursprünglich aus dem Exmoor im Süd-Westen Englands. Es handelt sich um eine sehr hüglige, oft nicht bewirtschaftbare Landschaft, in der in weiten Teilen Ginster, Heide und Büsche vorherrschen. Hier konnten einige Exmoor-Pony-Herden nahezu wild überleben. Exmoor-Ponys zählen zu den wenigen "richtigen Wildpferden", da es nicht, wie viele Pferde in anderen frei lebende Herden ausgewilderte Hauspferde sind, sondern sie sich dort seit Jahrtausenden ohne menschliche Eingriffe vermehrten.
Die typischen Merkmale eines Exmoor-Ponys kann man auch als die Überlebensgarantien eines in der Wildnis lebenden Pferdes bezeichnen. Diese Merkmale sorgen für eine optimale Anpassung an die Gegebenheiten in ihrer "rauen" Heimat.
Die mit 120-130 cm geringe Körpergröße sorgt dafür, dass die Ponys nicht so leicht entdeckt werden können und sich besser in den zahlreichen Einbuchtungen und Mulden des Exmoor verstecken können.
Die Kopfform mit ihren kräftigen Kiefern erlaubt große Zähne und deren tiefe und dadurch sehr feste Verwurzelung, was den Ponys das Fressen von sehr harter und grober Vegetation ermöglicht. Brot und Getreide bekommen den Exmoorponys gar nicht gut, sie bekommen „Bauchschmerzen“ und Exzeme (Das Fell fällt aus, es bilden sich schorfige Stellen).
Das Gras der Wiese ist völlig ausreichend! Im Winter wird zeitweise ausschließlich mit Heu dazu gefüttert.
Durch eine sehr breite Stirn sind die Augen weit genug seitlich platziert, um jedes Raubtier schon aus weiter Ferne sehen zu können. Die Augen sind zusätzlich nach oben hin durch eine starke Ausbuchtung des Schädelknochens, das so genannte Krötenauge, vor Regenwasser gut geschützt.
Die kurzen, dicken flauschigen Ohren halten durch ihre Form und spezielle Haarwirbel das Regenwasser ab. Außerdem sind die kurzen Ohren des Exmoors weit weniger anfällig gegen Kälte.
Diese Ponys haben einen kräftigen Rücken sowie die runde, sehr muskulöse Hinterhand, die die Ponys extrem steile Hänge rasch erklimmen lässt und auf der sie genauso rasch hinunter rutschen können. (Die Ponys rutschen tatsächlich auf ihrem Hinterteil sehr steile Hänge hinunter!)
Ein weiteres Merkmal ist die breite Brust, die ein größeres Lungenvolumen gestattet, und der weite Rumpfumfang, der Platz für lange Därme schafft, um die notwendigen Mengen an kargem Futter zu verdauen. Um über steiniges und/oder sumpfiges Gelände wandern und notfalls auch fliehen zu können, sind nicht nur harte widerstandsfähige Hufe unverzichtbar, sondern auch starke Muskeln an Schultern und Hinterhand. Die relativ kurzen Beine erlauben die nötige Bodennähe, so dass Hindernisse und Unebenheiten geschickt gemeistert werden. Die starken Gelenke und dicken Röhrbeine zeugen von Stabilität und hohem Stehvermögen, auch und gerade auf schräg abfallendem Gelände und steilen Hängen.
Die Fellzeichnung der Exmoor-Ponys mit ihren Aufhellungen ist bei sehr vielen wild lebenden Tieren dieser Regionen zu erkennen. Hat man die Exmoor-Ponys einmal in ihrer Heimat besucht, weiß man wie schwierig es ist, die Tiere zwischen Ginsterbüschen und vertrocknetem Gras auszumachen. So ist dies ein weiterer Schutz vor Gefahren. Die kurzen Haare am Schweifansatz leiten das Wasser um die Genitalien herum ab, so dass diese stets geschützt sind.
Die zwei Schichten des Winterfells sorgen dafür, dass die Ponys nie unterkühlen, egal bei welcher Witterung. Die untere Schicht ist sehr dicht und lässt die Wärme nicht nach außen dringen. Sie ist sehr fettig und somit wasserabweisend. Das Deckhaar dagegen leitet den Regen ab, und ist bei Schnee so undurchlässig, dass die Außentemperatur beibehalten wird und der Schnee auf dem Deckhaar liegen bleibt, ohne zu schmelzen, und somit nicht in die untere Schicht gelangt.
Typisch für Exmoor-Ponys sind zwar lange, weiche und fließende Bewegungen, aber niemals eine zu hohe oder übertriebene Bewegungsaktion. Die flache Gangweise wirkt sich sehr positiv auf die Trittsicherheit der Ponys aus, da überwiegend Gestrüpp das Exmoor bedeckt und dieses sozusagen von den Hufen gestreift und dann nieder gedrückt wird. Durch das Streifen wird der Boden nach Steinen und ähnlichem abgetastet und die Ponys treten somit nicht "ins Dunkle". Wäre die Bewegung zu flach, würden sich die Hufe im Gestrüpp verfangen, was bei einer Flucht tödlich enden könnte. |