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Wildnis |
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Entwicklung |
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Entwicklung des Wildnis-Projektes des BUNDstiftung (seit 07/2005) |


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Im Rahmen dieses Projektes suchen die BUNDstiftung und die BUND-Kreisgruppe weiterhin Freiwillige aus der Region, die sich für Monitoring bzw. Naturbildung interessieren und das Goitzsche–Wildnis-Projekt durch ihr ehrenamtliches Engagement unterstützen wollen. |
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Nachdem im Rahmen des ersten DBU geförderten Projektes die wissenschaftlichen Grundlagen für die problemarme Einbindung der Wildnisgebiete in die umgebende Landschaft gelegt wurden, bedurfte es in der nahen Zukunft einer weiteren fachlichen Begleitung des Projektes. Zum einen soll die Entwicklung der Gebiete weiterhin beobachtet und dokumentiert werden und zum anderen sollten die Möglichkeiten für die Naturerfahrung im Gebiet noch umfangreicher erschlossen und genutzt werden. Um beide Aspekte auf konzeptionelle Füße zu stellen und noch einen dritten Aspekt, nämlich verstärkt Freiwillige zur Realisierung dieser Aufgaben zu gewinnen, bewilligte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein weiteres Projekt mit einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren.
Gegenstand dieses Projektes war die Entwicklung und Erprobung eines Freiwilligenkonzeptes zu Betreuungs-, Monitoring- und Umweltbildungs-aufgaben für die Flächen der BUNDstiftung, da diese Aufgaben durch bezahlte Tätigkeiten von der BUNDstiftung als Flächeneigentümer nicht abgesichert werden können. Dazu wurden die entsprechenden Freiwilligen-, Monitoring- und Umwelt-bildungskonzepte entwickelt, die in zwei Erprobungsphasen erprobt wurden.
Die Erarbeitung dieses Freiwilligenkonzeptes umfasste u. a. die Möglichkeiten der Freiwilligenwerbung, mögliche Tätigkeitsbeschreibungen, Weiterbildungs-möglichkeiten, Rechte und Pflichten von gewonnenen Freiwilligen, notwendige Bildungsangebote sowie die Aufgaben des künftigen Freiwilligenkoordinators.
Des Weiteren war die Erstellung des Monitoringkonzeptes unter Beachtung des Freiwilligenkonzepts geplant. Dazu bedurfte es einer Indikatoren-, Parameter- und Probeflächenauswahl, der Festlegung der Methoden der Erfassung und Bewertung und der Intervalle der Überwachung. Die Indikation der Umweltzustände musste sich insbesondere bei einem Konzept, dass auf Ehrenamtler zurückgreift, auf leicht erfassbare und handhabbare Indikatoren konzentrieren, die gleichzeitig jedoch zielorientiert aussagefähig waren.
Der dritte Baustein war die Erstellung eines Naturbildungskonzepts und der notwendigen Materialien unter Beachtung des Freiwilligenkonzepts. Die zwei zu vermittelnden Hauptkomponenten des Bildungskonzeptes waren „Wildnis“ und „Bergbaufolgelandschaft“.
Die erarbeiteten Konzepte wurden mit den gewonnenen Freiwilligen in zwei aufeinander folgenden Jahren (jeweils Sommerhalbjahr) getestet und angepasst. |